Donnerstag, 17 Oktober 2019
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Anwendung von Mapping-Techniken PDF Drucken E-Mail

Mapping-Techniken sollen helfen mit komplexen Sachverhalten und umfangreich vernetzten Wissensgebieten zurecht zu kommen, die jeweils geeignete Lernstrategie zu finden und diese dann effektiv einzusetzen.  Neben der reinen Wissensorganisation gilt es im Besonderen,  Mapping als lehr- und lernwirksames Werkzeug einzuführen, d. h. die Lerner, aber auch die Lehrer, in der Wahl  und dem Umgang mit Mapping-techniken zu schulen. 

 

 

Aus dem zuvor gesagten ergeben sich weitere wichtige Zielsetzungen, wie das rasche Entlarven divusen Wissens oder das Fördern geeigneter Strategien, die nicht nur zum Lernen sondern auch zum systematischen Problemlösen dienen.

  • Desweiteren sollen Maps die Metakognition und die Selbstreflexion über die eigenen Denkprozesse fördern.
  • Weiter sollen Maps helfen, die meist vorhandene domänspezifische Begriffsvielfalt zu nivellieren und
  • die Fähigkeit vermitteln, Begriffe aus anderen als den gewohnten Perspektiven zu betrachten sowie in anderen Zusammenhängen anzuwenden.
Dem Lehrenden kann durch das Mapping ein Einblick in die Struktur des Wissens seiner Schüler ermöglicht werden, um daraus eventuell Rückschlüsse auf deren Denkprozesse zu ziehen. darüber hinaus können Wissensveränderungen im Laufe des Lernprozesses leichter wahrgenommen  und beurteilt werden. Damit erhält der Lehrende die Möglichkeit Wissenslücken beim Lernenden ausfindig zu machen und gezielt individuell gegenzusteuern. Zu diesem Zweck kann das Mapping in allen Stadien des Lernprozesses zum Einsatz  kommen. Mögliche Einsatzszenarien sind z. B. :
  • in der Lernzielanalyse,
  • bei der Wissensdiagnose,
  • beim Wissenserwerb,
  • beim Erhalt des Wissens und
  • zum Abprüfen von Wissen bzw. zur Wissensanalyse
Umgekehrt können aber auch Lerner  etwas über die Vorgehensweise und Wissenskonstrukte eines Experten erfahren, indem sie eine sogenannte Expertenmap explorieren oder ihre eigene Map mit dieser vergleichen.

Im Grunde können Mapping-Techniken überall dort zur Anwednung kommen,

  • wo Informationen eine hohe Verflechtung aufweisen,
  • stark voneinander abhängen oder
  • deren Zusammenhänge schlicht unüberschaubar sind.

So sind Anwednungen vorstellbar in 

  • der Medizin, wo der Hypothesenraum in der Diagnostik von Krankheiten strukturiert werden kann und
  • im Wissensmanagement, wo es darum geht das Filtern der täglichen Informationsflut zu unterstützen.
Unabhängig von den zuvor genannten Beispielen ist es das primäre Ziel der Mapping-Techniken, das Treffen guter Entscheidungen zu erleichtern. Desweiteren eignen sich Mapping-Techniken sowohl innerhalb als auch außerhalb von Lernumgebungen bei kreativen Prozessen, zum Brainstorming und in kollaborativen Umgebungen zum gemeinsamen Erstellen eines interaktiven strukturierten Wissensraumes.
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