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Bildung: Die Schlüssel zur Arbeitswelt von morgen PDF Drucken E-Mail

Virtueller Lernraum Eifel: Pilotprojekt startet in Bitburg - Teilnehmer erarbeiten Inhalte zu Hause und werden gemeinsam unterrichtet

 
BITBURG. Mit einer Weiterbildung zum Informationsspezialist will der Arbeitskreis für Information (AKI) die Grundlage für eine E-Learning-Akademie (elektronisches Lernen) schaffen. Die Kulturgemeinschaft Bitburg organisiert die Trägerschaft.

Datum: 13.12.2004, Verfasser: Marcus Hormes, Redaktion Trierischer Volksfreund


Von unserem Redakteur
MARCUS HORMES 

Keine leichte Aufgabe für Werner Povoden und Rudi Rinnen. Der AKI-Vorsitzende und der Vertreter der Volksbank Bitburg wollen den versammelten Pressevertretern ein Vorhaben erläutern, das so ambitioniert wie kompliziert ist. Der im Oktober gegründete AKI ist ein Regionalverband der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Praxis (DGI).

Der Projekttitel „Virtueller Lernraum Rheinland-Pfalz/Eifel” verstärkt das allgemeine Achselzucken. Virtuell? Naja: von Menschen ausgedacht, vom Computer erzeugt, irgendwie nicht mit Händen greifbar, irgendwo frei schwebend. Also erst mal zurück zu Mutter Erde, zur Eifel, dem zweiten Teil des Titels.

„Besonders in ländlichen Regionen mit weiten Wegen und schlechten Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel ist es für die Menschen schwierig, zu Weiterbildungskursen in den Zentren zu gelangen”, stellt Povoden fest. Aha. Heckhuscheider, Gillenfelder und Pickließemer müssten also die Gelegenheit bekommen, mehr von zu Hause aus am eigenen Rechner zu machen, statt immer mühsam zum Unterricht nach Trier zu gondeln.

Trotzdem soll die soziale Komponente nicht zu kurz kommen: 80 Prozent Lernaufwand zu Hause ergänzen die Kursteilnehmer durch 20 Prozent gemeinsamen Präsenzunterricht bei ihrem Dozenten. Ein Hauptstandort dieser Unterrichtseinheiten wird Bitburg sein. Damit die Teilnehmer den Durchblick behalten und über Monate motiviert bei der Stange bleiben, müssen die Inhalte didaktisch besonders aufbereitet sein. Dieses „Learning-Management-System” einschließlich der Prüfungen stellt die Uni Köln, einer der Kooperationspartner, zur Verfügung.

„Unsere Seminare ermöglichen selektiv betontes Lernen”, erklärt Povoden. Jeder einzelne Teilnehmer kann sich diejenigen Module aus dem Gesamtkurs wählen, mit denen er seine persönlichen Wissenslücken gezielt schließen will. Nur diese Module und Unterrichtseinheiten bezahlt er dann auch. Ein übergeordnetes Ziel ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die berufsspartenübergreifend gelten. Dazu gehören Anpassungskompetenz, Sprachkompetenz, Kommunikations- und Medienkompetenz, soziale Kompetenz, Leistungskompetenz, Kompetenzen der Informationsbewältigung sowie persönliche Grundkompetenzen.

Zertifizierung nach internationalen Standards Erstes Angebot des AKI: die Weiterbildung zum Informationsspezialisten  (siehe Hintergrund)  . Nach Leistungstest und praktischer Anwendung des Gelernten können sich die Teilnehmer einer Zertifizierung durch die DGI nach internationalen Standards stellen. Zusätzlich können sie ein Zertifikat der Ruhr-Universität-Bochum zum so genannten Performance Management (Schwerpunkt Kommunikation) erwerben.

Wenn die Plattform eingerichtet ist, geht die E-Learning-Akademie in eine von der Kulturgemeinschaft Bitburg organisierte Trägerschaft über. Das Engagement der Volksbank begründet Rinnen so: „Alles, was der Weiterbildung dient, dient dem Erhalt der Arbeitsplätze und damit dem Standort.”

Mit Computer, Beamer und Grafiken im Einsatz für die Bildung: Werner Povoden (links) und Rudi Rinnen bei der Vorstellung des Pilotprojekts in der Volksbank Bitburg. Foto: Marcus Hormes

 

HINTERGRUND:


Informationsspezialist

 
Nicht nur bei den hauptberuflich tätigen Informationsspezialisten, sondern auch in zahlreichen traditionellen Berufen sind anspruchsvolle Informationsaufgaben zu bewältigen. Dazu gehört die schnelle Beschaffung von Firmeninformationen und Finanzdaten, Branchenvergleichen und technischen Kernkompetenzen ebenso wie die professionelle Recherche nach Fachinformationen zu Medizin, Werkstoffen, Technik, Marken, Patenten, Recht und Wirtschaft.

Voraussetzung ist die Kenntnis von Quellen, Recherchetechniken und Informationstechnologien. Zielgruppe des Pilot-Projekts sind Firmenkundenberater und Führungskräfte von Finanzdienstleistern (zum Beispiel Banken, Versicherungen, Vermögensberater), niedergelassene Berufe, Fachkräfte im Gesundheitswesen und Lebensmittelbereich, technologieorientierte mittelständische Unternehmen sowie Mitarbeiter, die sich für eine Informationsaufgabe in ihrem Unternehmen qualifizieren oder eine vorhandene Qualifikation unter Beweis stellen wollen.

Die Finanzierung erfolgt durch Kursgebühren und Sponsorenfirmen, die einen Teil der Kosten für die Teilnehmer übernehmen. Weitere Informationen für mögliche Teilnehmer oder Sponsoren bei Projektleiter Werner Povoden, Telefon 05231/3081374, E-Mail: (cus)


Marcus Hormes
Lokalredaktion Bitburg
Hauptstraße 39 a
54634 Bitburg
Tel. 06561/959538
Fax 06561/959539
E-Mail:
http://www.intrinet.de

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