Mittwoch, 19 September 2018
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Anerkannte Kompetenzen PDF Drucken E-Mail

Bildung ist die Voraussetzung  für Innovationen und wirtschaftlichen Fortschritt einerseits und für eine gerechte, verantwortungsvolle sowie dialogfähige Gesellschaft. 

Die Optimale Nutzung des Wissens, das sich der Einzelne im Laufe seines Lebens angeeignet hat, setzt deshalb die Eröffnung neuer Formen der Anerkennung voraus und zwar zusätzlich zum Berufsabschluss und zur Erstausbildung. Dies soll mit der europäischen Zertifizierung zum Informationsspezialisten erreicht werden.

Die europäische Zertifizierung zum Informationsspezialisten mit den verschiedenen Schwerpunktorientierungen hat zum Ziel,  eine europaweite Anerkennung  von Qualifikationen, Transparenz und Vergleichbarkeit von Ausbildung und Berufserfahrung  zu realisieren. Dies ist auch das Ziel des europäische Qualifikationsrahmen [EQR] der von der EU ins Leben gerufen wurde und als Forderung an alle EU-Mitgliedsstaaten gerichtet ist. Damit haben EU Bürger und Bürgerinnen überall  in Europa Vorteile bei Bewerbungen und am Arbeitsmarkt, weil sie wissen, was ihr Kow-how irgendwo anders wert ist.



Dieser europäischer Qualifikationsrahmen soll die Vergleichbarkeit und Übertragbarkeit von Bildung und beruflicher Qualifikation zwischen allen Mitgliedstaaten erleichtern. Die hierzu erforderliche Kopplung  zwischen Ausbildung und Beschäftigung sowie der Brückenbildung zwischen formalen, nicht formalen und informellem Lernen und auch die Validierung von durch Erfahrung erlangten Lernergebnissen sind Bestandteil der vom AKI RP/Eifel angebotenen Vorbereitungskursen zur europäischen Zertifizierung zum Informationsspezialisten.


Die vom AKI RP/Eifel vorgenommene Angleichung und Harmonisierung des der Zertifizierung zugrundeliegende CERTIDoc/ECIA Zertifizierungshandbuches an die acht Reverenzniveaus des EQR, deckt das ganze Spektrum zwischen Grundkenntnissen  bis hin zu Spitzenqualifikationen ab.

In den zuvor erwähnten Niveaus wird beschrieben, welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen die Lernenden  haben müssen, unabhängig davon, wo sie diese Qualifikationen erworben haben.

Diese Konzeptionierung [CERTIDoc/ECIA, EQR] bedeutet also eine Abkehr  von Lerninput (Dauer eines Lernprozesses, Art der Einrichtung etc.) hin zu einer Verschiebung des Schwerpunktes  auf die Lernergebnisse. Diese verschiebung des Focus erleichter es,

  • Die Anforderungen am Arbeitsmarkt (Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen) und das Aus- und Weiterbildungsangebot  aufeinander abzustimmen.
  • nicht formales und informelles Lernen zu Validieren.

  • die Qualifikation über unterschiedliche Länder in Europa sowie über Aus- und Weiterbildungssysteme hinweg zu übertragen und zu nutzen,

  • und ermöglichen es Personen über den teritären Weiterbildungsbereich den Zugang zu einer Hochschule zu ermöglichen.
Als Instrument zur Förderung des lebenslangen Lernens umfassen die Vorbereitungskurse zur europäischen Zertifizierung zum Informationsspezialisten nach CERTIDoc/ECIA und EQR die allgemeine Bildung (Niveaustufen 1 und 2), die berufliche Aus- und Weiterbildung (Niveaustufen 3 und 4 ECIA bzw. 3-8 EQR) sowie die Hochschulbildung /Niveaustufen 3 und 4 ECIA bzw.  4-8 EQR). Die Niveaustufen des CERTIDoc/ECIA und EQR decken sämtliche thematische Bereiche [ Information, Technologie, Kommunikation und Management sowie Weiterbildung] und Qualifikationen eines Informationsspezialisten ab.

Internationale Vorbilder

Die Idee des europaweiten Qualifikations- und Kompetenznachweises sind im EU-Weißbuch zur allgemeinen und beruflichen Bildung [1995] erstmals fixiert.

In Frankreich gibt es ca 700 "Centres de Bilan de competence" Jede und jeder Arbeitnehmer kann mehrmals in seinem Leben eine Kompetenzbilanz erstellen, die von Staat  und Arbeitgeber finanziert wird. Auch in den Niederlanden, Großbritanien, Italien, Spanien und Portugal wurden in den Neunzigers des vorigen Jahrhunderts Gesetze beschlossen, Kompetenzen anzuerkennen, egal wo und wie sie erworben wurden. Die skandinavischen Länder  (DNK, NOR, SWE, FIN) haben bereits 1996 einen Aktionsplan für die Anerkennung von Kompetenzen erstellt. , der vom nordischen Ministerrat genehmigt wurde.

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