Mittwoch, 18 Oktober 2017
Company Home
Home
Hauptmenü
Home
AKI-RP-Eifel
AKI Netzwerke
Innovative Lernformen
Bildungscoaching
ECIA-Zertifikat
Veranstaltungen-Themen
Presseberichte
Live Learning / Vitero
eLearning-Zertifikat
Live Avatare Beispiel
Fremdsprachen Online
eBook Beispiele
Online Präsenzanalysen
Veranstaltungsübersicht
Seminare/Workshops
Seminarkalender
Login Sprachkurse
Veranstaltungsorte
Neue Präsenz AKI
eLearning Award 2016

Assimil


Vitero


Live Avatare

 

DGI

Problem und Zielformulierung in eLearning Projekten PDF Drucken E-Mail
eLearning, also die Unterstützung des Lernprozesses mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien, ist zwischenzeitlich ein wichtiger Baustein des Wissensmanagement und der betrieblichen Weiterbildung. Vernachlässigt wird dabei vielfach der Aspekt, dass nicht näher erläutert wird, welches die entscheidenden Kriterien für einen erfolgreichen Einsatz computerunterstützter Lernumgebungen sind.



Zwischenzeitlich  herrscht sowohl in der Lehr- Lernforschung als auch in der betrieblichen Praxis weitgehende Einigkeit darüber, dass es bei der Implementation von eLearning-Szenarien vor allem darauf ankommt, die Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Daraus folgt, dass es nicht nur eine besonders gut funktionierende Lernplattform bzw. Lösung für ein eLearning- Szenario gibt, sondern nur die für die jeweiligen Rahmenbedingungen passende.

In der Praxis hat sich allerding gezeigt, dass die Konzeption und die Implementation virtuellen Lernens in ein schulisches bzw. unternehmerisches Umfeld nicht so trivial ist. Insbesondere dann, wenn die didaktischen Ansprüche und die Verwirklichung der pädagogischen Ziele im Vordergrund stehen. In diesem Fall lassen sich ökonomische und pädagogische Ziele nur noch schwer vereinbaren.

Im Mittelpunkt der Entwicklung und Konzeption von Weiterbildungsmaßnahmen im virtuellen Lernraum stehen somit die Interessensgruppen.
Neben diesen sind die Aufgabenstellung und die unterstützende Technik die wichtigsten strukturellen Elemente. Unter den zuletzt genannten Aspekten stehen besonders die zielorientierte Konzeption und das Curriculum im Focus.

Hierbei kommt der Komplexität der Aufgabenstellung und die Art der Lösung eine wichtige Bedeutung zu, da die diesem Prozessschritt innewohnenden Teil-Prozessschritte wesentlich zum Gelingen von Weiterbildungsmaßnahmen mit Hilfe elektronischer Lernmittel beitragen. Schließlich können virtuelle Weiterbildungsmaßnahmen nicht ohne Technik, die einen virtuellen Interaktions- und Kommunikationsraum erst ermöglichen, stattfinden.

Welche Werkzeuge bzw. Leistungsmerkmale zur Unterstützung  der virtuellen und auch kollaborativen  Arbeit eingesetzt werden, hängt sowohl von der Problemformulierung, den Lernzielen, der Lerngruppe und letztendlich auch von den technischen Möglichkeiten die Teilnehmenden zur Verfügung stehen ab.

Problemformulierung

Die Formulierung eines Problems ist also als der wichtigste Schritt in einem eLearning Projekt anzusehen. Dieser Schritt hat nicht nur Auswirkung auf die Verbesserung der Qualität einer Entscheidung sondern auch auf die Rationalität einer getroffenen Entscheidung.

In diesem Kontext ist darauf zu achten, dass eine Situation erst dann zu einem Problem wird, wenn ein Individuum mit einer Situation konfrontiert wird, die er vor dem Hintergrund seiner Absichten als unbefriedigend ansieht. Daraus lässt sich aber auch ableiten, dass ein Problem bzw. eine Problemformulierung stets personen- und situationsabhängig ist.

Erst anhand einer Problemformulierung kann ein Verantwortlicher seine Ziele, durch die eine Entscheidung zur Realisierung eines eLearning-Projektes ermöglicht wird, genauer definieren. Ein weiterer Aspekt der sich daraus ergibt, ist das Bewusst werden, ob die dem Problem zugrunde liegende Thematik mit eLearning gelöst werden kann.

Dieses Vorgehen verhindert auch eine Kompartmentalisierung (Verschubladung) von Wissen und es ist deshalb wichtig, dass der Prozess des Problemlösens immer artikuliert und reflektiert wird. So kann verhindert werden, dass Wissen nur in einem Kontext Anwendung findet.

Teilprozesses: Problemformulierung

  • Ziel:  Die Schaffung einer Grundlage für die Zielbildung sowie die Erhöhung der Rationalität der zu treffenden Entscheidungen durch Identifizierung und Formulierung des zugrunde liegenden Problems.
Wesentliche Aufgaben:

    • Der Entscheidungsträger soll in diesem Schritt die folgenden Aufgaben übernehmen:

      Problemerkennung - bewusste Identifizierung des unerwünschten Zustandes.

      Klärung des Problems - Identifizierung der Gründe für den unerwünschten Zustand.
           
      Bestimmung der Dringlichkeit - Entscheidung darüber, ob das Problem zur gegebenen Zeit gelöst werden soll.
Ergebnis:

Das Ergebnis der Problemformulierung ist eine klare Abgrenzung des zugrunde liegenden Problems aus Sicht der gegenwärtigen Absichten des Entscheidungsträgers und seiner jeweiligen Situation sowie eine Einordnung der Wichtigkeit, das erkannte Problem zu lösen.

 Zielformulierung

Aufbauend auf den zuvor beschriebenen Aspekten der Problemformulierung, werden in diesem Teilprozess die Zielformulierung und Zielfindung behandelt.

Eine wichtige Voraussetzung aller Entscheidungen ist das Vorhandensein von Zielen, die den Entscheidungsträger bei der Wahl einer Alternative unterstützen. Erst die Zielvorstellungen ermöglichen  den Vergleich der Alternativen hinsichtlich ihrer Konsequenzen.  Auch der zuvor angesprochene Problemlösungsprozess, der die Ermittlung einzelner Lösungsalternativen in komplexen Problemsituationen ermöglicht, verlangt nach der Existenz eines Zielzustandes.

Ob nun die Ziele vom Entscheidungsträger selbst definiert worden sind, oder  ob es sich um übernommene Ziele handelt, die von einer übergeordneten Instanz übernommen worden sind, hat für die Wirksamkeit der Ziele eine geringe Bedeutung. Dagegen sind die Intensität der Zielbildung, d.h. wie stark der Entscheidungsträger sich den Zielen verpflichtet fühlt, umso wichtiger.

Ein Ziel ist also eine bewusste Planung einer Person, die sich auf ein zukünftiges und angestrebtes Ergebnis einer Handlung bezieht, wogegen ein Wunsch oder die tatsächliche Ausführung einer Tätigkeit kein Ziel ist. 

Die Forderung nach Operationalität in Bezug auf die verwendeten Ziele erhält in mehrerer Hinsicht eine Relevanz. Ein operationales Ziel ist dabei ein Ziel, das den Entscheidungsträger die Wahl erlaubt, deren Zielerreichungsgrad - auch für Dritte - eindeutig am definierten Ziel zu überprüfen. Dadurch erhält die Operationalisierung auch Bedeutung für das Controlling.

Stärker fokusiert werden in diesem Lehrgang aber die Fundamental- und Instrumentalziele, da diese für eine verbesserte Strukturierung und Transparenz sorgen. Im Zielbildungsprozess werden nachfolgende Aspekte behandelt:

  • Fundamental- und Instrumentalziele, Präferenzen, Anforderungen an das Zielsystem, Prozess der Zielbildung, Sammlung möglicher Ziele, Strukturierung der Ziele, Aufbau einer Zielhierarchie, Vorbereitung der Zielerreichungsmessung
Teilprozess: Zielformulierung
  • Ziel:  Die möglichst vollständige und redundanzfreie Abbildung der Ziele, die in der spezifischen Situation für den Entscheidungsträger relevant sind und in einem Zielsystem zusammengefasst werden können.
Wesentliche Aufgaben:

  • Der Entscheidungsträger soll in diesem Schritt anhand des formulierten Problems:

    Mögliche Ziele aus einem zu bildenden Zielkatalog entnehmen und diese durch eventuelle eigene Ziele ergänzen.

    Die Beziehungen zwischen den Zielen paarweise bestimmen und somit konfliktäre oder abhängige Beziehungen im Zielsystem eliminieren, indem er Ziele präzisiert, durch neue ersetzt bzw. aus dem Zielsystem streicht.

    Das Zielsystem auf die Erfüllung der Anforderungen prüfen und die einzelnen Ziele mit einer Wertigkeit versehen.
Ergebnis:

Das Ergebnis ist ein strukturiertes Zielsystem, das aus maximal 5 bis 7 Zielen besteht, von denen mindesten ein Ziel mit einem Wert von 1 bzw. 2 in Bezug auf seine Relevanz für die Vermittlung von Wissen mit elektronischen Lernmitteln besitzt und in keiner nennenswerten Beziehung zueinander stehen.

Vorbereitung der Zielerreichungsmessung

Ziele unterstützen erst dann das Treffen einer Entscheidung, wenn die Erreichung des Zieles gemessen und somit abgewogen wird, ob eine Alternative den Entscheidungsträger näher an die Erreichung seiner Ziele bringt. Im Bewusstsein, dass sich die Messung von Zielen in virtuellen Weiterbildungsveranstaltungen aufgrund der qualitativen Natur der Ziele schwierig gestaltet, soll aber von einer Vernachlässigung der Zielerreichungsmessung abgeraten werden.

Ziel:

    ▪    Die Präzisierung der erwarteten Ergebnisse des geplanten virtuellen Szenarios im Hinblick auf die gesetzten Ziele, um am Ende des Vorgehens den Vergleich der in den nächsten Schritten ermittelten Alternativen zu unterstützen.

Wesentliche Aufgaben:

  • Der Entscheidungsträger soll in diesem Schritt, 
definieren, welche Art von Ergebnissen für die gesetzten Ziele relevant sind, angeben können,
welche Ergebnisse der Entscheidungsträger im Hinblick auf die einzelnen Ziele als ideal erachtet,

angeben können, welche Ergebnisse der Entscheidungsträger im Hinblick auf die einzelnen Ziele mindestens erwartet, um die Ziele als erreicht anzusehen.

Ergebnis:

Das Ergebnis dieser Vorbereitung ist die Angabe der durch den Einsatz virtueller Lernformen erhofften Ergebnisse, die bei der Bewertung der ermittelten Alternativen zu Rate gezogen werden.

Sinn und Zweck des Zertifikates ist es, den Absolventen dieser Ausbildung einen Beleg auszuhändigen, der dem Zertifikatsinhaber bestätigt, Kompetenzen in der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit dem Thema eLearning erworben zu haben.

 

 


< zurück   weiter >
Events und Termine
Oktober 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
2526272829301
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5
Aktueller Monat
Wikipedia Suche

www.Wikipedia.de

eLearning Guide