Montag, 22 Januar 2018
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Informationskompetenz PDF Drucken E-Mail
Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien führen zu einer fast unbegrenzten Fülle von Informationen. Die Fähigkeit der gezielten Informationserschließung und Informationsbewertung zählt daher zu einer grundlegenden Anforderung für den zukünftigen Arbeitsmarkt. Die Vermittlung von fertigem Wissen wird immer mehr in den Hintergrund treten.

Digitale Lernumgebungen ermöglichen, dass Lernende Lernprozesse in zunehmenden Maße selbst organisieren. Ein zentraler Innovationsfaktor z. B. von eLearning- Szenarien gegenüber nicht digitalen Lernumgebungen besteht deshalb darin, dass sich die Steuerung des Lernprozesses vom Lehrenden auf den Lernenden verschiebt. Diese Verschiebung vom fremd- zum selbstgesteuerten Lernen stellt sowohl die Lernenden als auch die Lehrenden gleichermaßen vor die Herausforderung, neue Rollen im Lernprozess zu übernehmen und neue Kompetenzen zu erwerben. Diese Kompetenzen lassen sich unter dem Oberbegriff "Informationskompetenz" zusammenfassen. Dieser Begriff stellt eine sehr komplexes Gebilde dar, das man allgemein wie folgt definieren kann:

  • Informationskompetenz ist die Fährigkeit, zu erkennen, wann Informationen benötigt werden, diese dann zu finden, zu bewerten, zu verarbeiten und zu präsentieren.

Bei dieser Definition von Thomas Hapke steht der vemittelnde Gedanke im Vordergrund. In Anlehnung an Reiner Kuhlen erweitert der AKI RP/Eifel diesen Ansatz,  indem die Nutzung in realen Handlungssituationen und dessen Reflexion auf den gesellschaftlichen Zusammenhang betont wird. Informationskompetenz ist demnach nicht nur die Kenntnis über technisches und methodisches Informationswissen, sondern beinhaltet auch soziale und kommunikative Kompetenz. Die Tätigkeitsbereich die sich hier zuordnen lassen sind:

  • Die Interaktion mit Benutzern und Kunden
  • Kenntnis des entsprechenden Berufsfeldes und - umfeldes im Informationsbereich
  • Kenntnis der europäischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften im Informationsmanagment
  • Identifikation und Bewertung der Informationsquellen
  • Bestandsverwaltung
  • Archivierung von Dokumenten
  • formale Erfassung und Erschließung der Information
  • Organisation und Speicherung von Informationen
  • Information Retrieval
  • Informationsvermittlung und Bereitstellung

Neben dem Focus auf eine entsprechende Qualifikation, sowohl im schulischen als auch im beruflichen Umfeld erfolgt hier ein Blick auf die allgemeinen Funktionsbereiche elektronischer Märkte. Es erfolgt eine Aufteilung der Informationskompetenz in fünf Kompetenzgruppen:

  • Basiswissen Information
  • Technologische Kompetenz und Medienkompetenz
  • Kommunikation, also Aktionskompetenz (bezüglich Information, Präsentation, Aufbereitung der Inhalte, Kommunikation, z. B. Kenntis von Kommunikationsregeln und Metakompetenzen, z. B. die Fähigkeit zum interdisziplinären, globalen, venetzten Denken)
  • Basiswissen Managment
  • Zusatzwissen (Human Ressource Faktoren)

Informationskompetenz ist somit ein Bestandteil informationeller Bildung. Ein kompetenter Umgang mit den neuen medien- und informationellen Mehrwertdiensten muß selbstverständlicher Bestandteil des privaten und beruflichen Lebens sein, und zwar sowohl im Blick auf Aufbau und Bereitstellung eigener Informationen als auch mit Blick auf Nutzung der Informationsdienste anderer.

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